Symposium zur Kunst im öffentlichen Raum im Baukunstarchiv NRW und Ende von Mischa Kuballs Lehrtätigkeit an der KHM - Newsletter #58
Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
Studio Mischa Kuball

Symposium: Zwischen Kunst und Denkmal I Baukunstarchiv NRW, Dortmund /DE

Gruppenausstellung: Die Sammlung Weimar I ACC Galerie, Weimar /DE

Performance-Wochenende: THE END (It's About New Beginnings) I Kölnischer Kunstverein, Köln /DE

*Save a Ticket* Live Talk: Über Glauben - Eine Annährung. Ein Gespräch zwischen dem Philosophen Peter Sloterdijk und dem Konzeptkünstler Mischa Kuball I Christi Auferstehung, Köln /DE

Podcast: Mischa Kuball I Audioarchiv Kunst - Stimmen zu den Anfängen der Zeitgenössischen Kunst im Rheinland

Symposium im Baukunstarchiv NRW: Zwischen Kunst und Denkmal 

Freitag, 06.03.2026, 16 - 20 Uhr | Baukunstarchiv NRW, Dortmund /DE
Während der Umgang mit bestehenden Kunstwerken und Denkmälern Kommunen vor wachsende Herausforderungen stellt, entstehen neue Lösungsansätze häufig in temporären und partizipativen Projekten. Diese von lokalen Initiativen getragenen Prozesse verschieben den Denkmalbegriff hin zu kollektiven, offenen und prozessorientierten Formen des Erinnerns.

Das Symposium "Zwischen Kunst und Denkmal" im Baukunstarchiv NRW in Dortmund greift diese Entwicklungen im Rahmen der aktuellen Ausstellung under construction / public preposition von Mischa Kuball auf. Experten aus Kunst, Wissenschaft und kuratorischer Praxis diskutieren, wie sich die Grenzen zwischen Kunstwerk, Denkmal und gebautem Raum verschieben und welche Impulse zeitgenössische künstlerische und architektonische Ansätze für zukünftige Formen des Erinnerns geben könnten.

Mit Beiträgen von: Georg Elben, Prof. Heike Hanada, Dr. Vanessa Joan Müller, Lea Schleiffenbaum, Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Dr. Jacques Heinrich Toussaint und Esper Postma

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@baukunstarchiv.nrw 

Mischa Kuball, under construction / public preposition, Baukunstarchiv NRW, 2026 © Foto: Selma Disteldorf

Mischa Kuball als Teil der Sammlung Weimar

22.02.2026 - 26.04.2026 I ACC Galerie, Weimar /DE

Wie sähe eine Sammlung aus, die Weimar selbst zum Thema hat? Eine Sammlung, deren Werke die Stadt nicht nur repräsentieren, sondern ihre Unebenheiten, doppelten Böden und Schräglagen sichtbar machen – mit all ihren Orten, Personen, Mythen und Stereotypen.

Als „Unsichtbare Sammlung“ – in Anlehnung an Stefan Zweig – bleibt sie eine gedankliche Figur. Und doch ließe sich ihr Bestand längst denken: Zahlreiche künstlerische Arbeiten der vergangenen Jahrzehnte entwerfen ein vielschichtiges, sinnliches, bisweilen entwaffnendes Bild einer Stadt zwischen weltläufigem Anspruch und provinzieller Enge.

Die gleichnamige Gruppenausstellung über die Vorstellung einer „Sammlung Weimar“ bündelt diese Perspektiven und versteht das Sammeln als bewussten Akt kultureller Selbstvergewisserung und als Möglichkeit, das Eigene nicht nur zu bewahren, sondern auch kritisch zu reflektieren. Teil der Ausstellung ist Mischa Kuballs Arbeit sprach platz sprache (für Weimar) von 1999.


Mischa Kuball, sprach platz sprache (für Weimar), 1999 © Studio Mischa Kuball / Foto: Frank Motz

Performance-Wochenende zum Abschluss von Professor Mischa Kuball an der KHM

Freitag, 27.03.2026 und Samstag, 28.03.2026, 14 - 21:30 Uhr I Kölnischer Kunstverein, Köln /DE

Zum Abschluss von Mischa Kuballs 19-jähriger Lehrtätigkeit als Professor für Public Art an der KHM versammelt THE END Alumni und aktuell Studierende des Seminars "urban stage" zu einem Performance-Wochenende mit Ausstellung im Kölnischen Kunstverein.

THE END zeigt neben Performances und Videos  auch Malerei, Fotografie, Skulptur, VR- und Klangarbeiten, in welche performative Elemente eingeschrieben werden. Die 30 ausgestellten Arbeiten widmen sich thematisch den Krisen aus den letzten Jahrzehnten. Sie erstrecken sich vom Riphahnsaal, über das Kino, dem Apostelnklosterplatz bis hin in die Zwischenräume des Kunstvereins und versinnbildlichen die Brüchigkeit von Gegenwart oder entwickeln dystopische Analysen und Grenzzustände.

Das Zusammentreffen von KHM-Alumni mit den aktuell Studierenden bildet bewusst einen generationsübergreifenden Abschluss von Mischa Kuball und seiner Lehrtätigkeit seit 2007 an der KHM. Das Zusammenkommen erfolgt auf Einladung von Mischa Kuball in enger Kooperation mit Valérie Knoll, der Direktorin des Kölnischen Kunstvereins. Das Performance-Wochenende wird von den Absolventinnen Maja Funke und Helin Korkmaz kuratiert.

© KHM / 'urban stage' seminar, 2026

Über Glauben - Eine Annährung. Ein Gespräch zwischen Peter Sloterdijk und Mischa Kuball

Dienstag, 21.04.2026, 18 Uhr I Christi Auferstehung, Köln /DE

Mischa Kuball im Audioarchiv Kunst

Audioarchiv Kunst - Stimmen zu den Anfängen der zeitgenössischen Kunst im Rheinland

Im Podcast des Audioarchivs Kunst erinnern sich Künstler, Galeristen, Kuratoren, Sammler und ausgewählte Zeitzeugen an die Entwicklungen der Kunst im Rheinland seit den 1950er Jahren. In der aktuellen Folge mit Mischa Kuball erzählt der Künstler über ausgewählte Werke und seinen Werdegang als Künstler in Düsseldorf.

Mischa Kuball © Audioarchiv Kunst

English version

Symposium at Baukunstarchiv NRW: Between Art and Monument 

Friday, 2026/3/6, 4 - 8 pm | Baukunstarchiv NRW, Dortmund /DE
While dealing with existing artworks and monuments poses growing challenges for local authorities, new approaches to solving these problems often emerge in temporary and participatory projects. These processes, which are driven by local initiatives, are shifting the concept of monuments toward collective, open, and process-oriented forms of remembrance.

The symposium “Between Art and Monument” at the Baukunstarchiv NRW in Dortmund addresses these developments in the context of the current exhibition under construction / public preposition by Mischa Kuball. Experts from the fields of art, science, and curatorial practice discuss how the boundaries between artwork, monument, and built space are shifting and what impulses contemporary artistic and architectural approaches could provide for future forms of remembrance.

With contributions from: Georg Elben, Prof. Heike Hanada, Dr. Vanessa Joan Müller, Lea Schleiffenbaum, Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Dr. Jacques Heinrich Toussaint, and Esper Postma

Please register at: info@baukunstarchiv.nrw 


Mischa Kuball, under construction / public preposition, Baukunstarchiv NRW, 2026 © Photo: Selma Disteldorf

Mischa Kuball as part of the Sammlung Weimar

2026/2/22 - 2026/4/26 I ACC Galerie, Weimar /DE
What would a collection about Weimar itself look like? A collection whose works not only represent the city, but also reveal its unevenness, double meanings, and slants—with all its places, people, myths, and stereotypes.

As an “invisible collection” – in reference to Stefan Zweig – it remains a figment of the imagination. And yet its contents could have been conceived long ago: numerous artistic works from past decades paint a multi-layered, sensual, sometimes disarming picture of a city caught between cosmopolitan aspirations and provincial narrow-mindedness.

The group exhibition of the same name on the idea of a “Weimar Collection” brings these perspectives together and understands collecting as a conscious act of cultural self-assurance and as an opportunity not only to preserve what is one's own, but also to reflect on it critically. Part of the exhibition is Mischa Kuball's work sprach platz sprache (for Weimar) from 1999.

Mischa Kuball, sprach platz sprache (für Weimar), 1999 © Studio Mischa Kuball / Photo: Frank Motz

Performance weekend to mark the end of Professor Mischa Kuball's tenure at KHM

Feiday, 2026/3/7 and Saturday, 2026/3/28, 2-9:30 pm I Kölnischer Kunstverein, Cologne /DE
To mark the end of Mischa Kuball's 19-year tenure as professor of public art at the KHM, THE END brings together alumni and current students of the “urban stage” seminar for a performance weekend with an exhibition at the Kölnischer Kunstverein.

In addition to performances and videos, THE END also features painting, photography, sculpture, VR, and sound works that incorporate performative elements. The 30 works on display are thematically dedicated to the crises of recent decades. They extend from the Riphahnsaal, through the cinema, the Apostelnklosterplatz, to the interstices of the Kunstverein, symbolizing the fragility of the present or developing dystopian analyses and borderline states.

The meeting of KHM alumni with current students deliberately forms a cross-generational conclusion to Mischa Kuball's teaching career at the KHM since 2007. The gathering takes place at the invitation of Mischa Kuball in close cooperation with Valérie Knoll, director of the Kölnischer Kunstverein. The performance weekend is curated by graduates Maja Funke and Helin Korkmaz.

© KHM / 'urban stage' seminar, 2026

Über Glauben - Eine Annährung. A conversation between Peter Sloterdijk and Mischa Kuball

Tuesday, 2026/4/21, 6 pm I Christi Auferstehung, Cologne /DE

Mischa Kuball at Audioarchiv Kunst

Audioarchiv Kunst - Voices on the Beginnings of Contemporary Art in the Rhineland
In the podcast from the Audioarchiv Kunst, artists, gallery owners, curators, collectors, and selected contemporary witnesses recall developments in art in the Rhineland since the 1950s. In the current episode with Mischa Kuball the artist talks about selected works and his career as an artist in Düsseldorf.

Mischa Kuball © Audioarchiv Kunst